Beuten Sie sich aus, ohne eigentlich zu wissen wofür?

Arbeitssucht bedeutet einerseits, dass wir zu viel arbeiten, aber nicht unbedingt effizient. Der Kopf ist nicht frei und wir denken nur noch an die Arbeit. Das normale Leben rückt sozusagen in den Hintergrund. Mit verheerenden Konsequenzen hetzen wir vermeintlichen Idealen nach.

Seien wir doch mal ehrlich: Der Workaholic ist ein Überbleibsel der analogen Zeit.

Es ist absolut nicht mehr zeitgemäß, viel zu arbeiten, um viel zu erreichen. Wenn Sie erkannt haben, dass es heutzutage Ihr Privileg ist, Räume zu haben, um Interessen zu erforschen und auszuleben, dann haben Sie es geschafft. Erfolg und Karriere kommen ganz von allein, da Sie sich selbst und Ihre Bedürfnisse wahrnehmen. Die Arbeitssucht liegt im Belohnungssystem des Gehirns dort, wo Endorphine ausgeschüttet werden, wenn wir etwas erleben, das wir gut finden – so z. B. eine erledigte Aufgabe im Job. Haben wir  beispielsweise Probleme im Privatleben, flüchten wir uns in Arbeit, weil es dort funktioniert.

Der Job dient nicht der eigenen Therapie.

Die sogenannten Workaholics können ein Unternehmen gefährden. Kurzfristig sind Sie enorm leistungsstark und mitunter auch produktiver als ihre Kollegen. Diese Höchstleistung kann jedoch nicht immer auf diesem Niveau bleiben. Der Körper dieser Menschen rächt sich früher oder später und signalisiert eine Pause mittels eines Burnouts. Heutzutage wissen wir: Abstand und Ausgleich sind notwendig, um am nächsten Tag wieder 100% geben zu können.

Stellen Sie sich hin und wieder die Frage: Was ist eigentlich wichtig in meinem Leben?

Es wird nicht unbedingt leicht sein, diese Frage zu beantworten. Dennoch ist die Selbstreflexion notwendig als Grundlage für aktive Entscheidungen. Schaffen Sie sich daher bewusst Raum für und mit sich selbst. Nur wenn Sie Ihre Balance gefunden haben und Sie im Reinen mit Ihren privaten und beruflichen Interessen sind, hat die Sucht nach Arbeit keine Chance.

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