Unkraut wächst überall und wird meist unterschätzt. Dabei ist es reich an Vitaminen,
Mineralstoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen.

Die Brennnessel wird allgemein, als Königin der Heilpflanzen benannt; seit der Antike gilt sie als
Heilmittel. Bei ihr kann alles verwertet werden, die Zubereitungen werden jedoch größtenteils aus
den Blättern und der Wurzel gewonnen. Die Brennnessel hat zudem den Vorteil, dass sie sowohl
innerlich, als auch äußerlich zur Anwendung kommen kann. Sie weist einen hohen Vitamin-Gehalt
auf und enthält große Mengen wichtiger Mineralstoffe.

Perilla stärkt nicht nur das Immunsystem sondern gilt in Asien als wertvolles Würzkraut mit einem
Aroma zwischen Minze und Fenchel. Die Pflanze weist einen hohen Anteil an den Vitaminen A und
C auf.

Besonders gut schmeckend und gesund ist der Löwenzahn. Sowohl die Blüten als auch die grünen
Teile verfeinern Salate, Suppen oder Smoothies. Die Wurzeln fördern die Leberfunktion und wirken
unterstützend auf die Wundheilung.

Die Gemüsepflanze Portulak hat ähnlich wie die Zitrone einen sauren Geschmack und enthält viele
gesunde Omega-3-Fettsäuren. Auch bei ihr sind Stängel, Blätter und Blüten essbar gekocht oder
roh im Salat.

Um einem Salat eine gesunde Süße zu verleihen, kann man auf die Blüte der Taglilie
zurückgreifen, die sehr viel Vitamin A enthält.

Die fingerähnlichen Wurzeln der wilden Möhre sind ausgesprochen gut essbar und können wie
Karotten gegessen werden. Die Wurzeln eignen sich sehr gut als Zutat für Suppen und Eintöpfe.
Verwandt mit dem Blattspinat ist der Wegerich, der neben Eisen auch Vitamin A und C liefert und
nachweislich antiseptische und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. In der Regel wird er
weich gekocht verzehrt.Gemüsepflanze

Smoothie

Wie ihr seht, ist der Ruf von Unkraut nicht gerecht. Es gibt viele Pflanzen, die uns bei unserer Gesundheit untersützen und vielen Kulturen sogar auch als Heilmittel eingesetzt werden.

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